Polizei-Schießsport-Club Dinslaken verlor seinen Heimwettkampf nur knapp.

Polizei-Schießsport-Club Dinslaken verlor seinen Heimwettkampf nur knapp.

Nachdem der PSSC Dinslaken seine beiden ersten Bundesligakämpfe mit der Luftpistole am 11. Oktober mit einem Sieg und einer Niederlage beendet hatte, sollte beim Heimwettkampf der mittlere Tabellenplatz gesichert werden.

So erwartete der PSSC seinen Gegner SV Nieder-Florstadt an diesem verkürzten Wettkampftag auf der Schießsportanlage der Freunde vom SV Drevenack.
Die negativen Vorzeichen waren beunruhigend, nachdem bereits drei Stammschützen der Mannschaft aus beruflichen und privaten Gründen nicht antreten konnten.

So musste die Mannschaft mit Florian Thünemann und Andreas Korte gleich auf zwei Ersatzschützen zurückgreifen.
Um 13 Uhr startete der Wettkampf pünktlich und die erste Serie lies auf fast allen Plätzen einen „Kopf an Kopf“ Kampf erwarten. Lediglich Andreas Korte hatte einen rabenschwarzen Start erwischt. Auf den Plätzen eins und zwei, mit Florian Thünemann und Eike Bruns besetzt, war ein ständiger Führungswechsel zu beobachten. Sie setzten sich am Ende beide mit sehr guten 374 und 370 Ringen durch und sicherten hiermit wohlverdient ihre Einzelpunkte.

Sascha Klump, der dieses Mal an Platz drei startete, lag nach der ersten Zehnerserie gleichauf mit seinem Gegner, musste danach aber nach für seinen Leistungsstand nicht so guten zwei Folgeserien seinen Gegner ziehen lassen. Trotz der späten Rückkehr zur gewohnten Stärke in der letzten Serie musste er seinem extrem stark auftretenden Gegner den Einzelpunkt überlassen. Ähnlich wie Sascha Klump erging es Stefan Freise. Nach einem Leistungseinbruch in Serie drei konnte er mit einer guten letzten Serie seinen Gegner nicht mehr einholen und gab den Punkt an den Gegner ab.

Der Neuzugang des PSSC, Andreas Korte, hatte nach einer langen Pause im Schießsport noch mit seinem Wiedereinstieg zu kämpfen und musste seinem Gegner ebenfalls, trotz eines vielversprechenden Starts, auch den letzten Einzelpunkt überlassen. Hieran war sicherlich das seit langem fehlende Training und der spontane Einsatz direkt in der 2. Bundesliga nicht unbeteiligt.

Alles in Allem haben aber alle Schützen des PSSC sehr gut um jeden Punkt gekämpft und ihren Siegeswillen bis zum Schluss nicht aufgegeben. Das war auch die einhellige Aussage des Trainerteams.